Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Todesursache Nr. 1 – Hohe Sterblichkeit bleibt Herausforderung

Zwei wichtige Gedenktage rücken in denkommenden Wochen ins Bewusstsein: Der Welt-Herz-Tag am 29. September und derWelt-Schlaganfall-Tag am 29. Oktober. Diese Tage erinnern uns an die Bedeutungder Herz-Kreislauf-Gesundheit und die lebensrettende Rolle, die einerechtzeitige medizinische Intervention spielen kann. KardiovaskuläreErkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall gehören weltweit zu denhäufigsten Todesursachen. Umso wichtiger ist es, gezielte Präventionsmaßnahmenzu ergreifen. Die Reduktion von Blutfetten, insbesondere durch den Einsatz vo Statinen,ist eine bewährte Maßnahme, um das Risiko von Herzinfarkten zu verringern. BeimSchlaganfall hingegen liegt der Fokus auf der Vermeidung von Blutgerinnseln, weshalb hier Blutverdünner von zentraler Bedeutung sind.

Im Jahr 2022 starben 34,3 Prozent aller Menschen in Österreich an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, was sie zur häufigsten Todesursache macht. Krebserkrankungen folgen als zweithäufigste Ursache mit fast einem Viertel der Todesfälle (22,7 Prozent). Weitere relevante Todesursachen waren sonstige Krankheiten (21,9 Prozent), COVID-19 (6,8Prozent), Verletzungen oder Vergiftungen (5,8 Prozent), Lungenkrankheiten (5,2Prozent) und Verdauungsprobleme (3,5 Prozent).

Eine weitere Statistik zeigt die Entwicklung der Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Österreich nach Geschlecht im Zeitraum von 1970 bis 2023. Trotz eines rückläufigen Trends in den letzten Jahrzehnten bleibt die Zahl der Betroffenen hoch: Im Jahr 2023verstarben in Österreich 14.580 Männer und 16.549 Frauen infolge einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Dies unterstreicht die weiterhin große Bedeutung dieser Erkrankungen für die öffentliche Gesundheit, auch wenn Fortschritte in der Prävention und Behandlung zu einem allgemeinen Rückgang der Todes fälle geführt haben.

Personalisierte Medikation als Schlüsselzur Prävention

Eine personalisierte Medikation könntedabei helfen, die Zahl der Todesfälle weiter zu senken und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Durch individuell abgestimmte Therapien könnenRisiken gezielt minimiert und die Wirksamkeit der Behandlung maximiert werden.Gerade bei Herz- und Schlaganfallpatienten kann eine maßgeschneiderteMedikation den entscheidenden Unterschied machen. Ein einmalig genetischer Teststellt sicher, dass Statine zur Blutfettsenkung oder Blutverdünner wie Clopidogrelzur Schlaganfallprävention optimal auf den jeweiligen Patienten abgestimmt sind– ein unschätzbarer Beitrag zur Prävention und Therapie.

Dr. Stefan Wöhrer, Arzt, Wissenschaftler und Visionär, leitet das wissenschaftliche und medizinische Team von Permedio und hat den MedikamenteCheck nach Österreich gebracht, um jedem Einzelnen ein besseres Leben durch die bestmögliche Medizin zu ermöglichen. „Noch vor wenigen Jahren warengenetische Untersuchungen, insbesondere die Analyse des gesamten Genoms, unglaublich kostspielig“, betont Dr. Stefan Wöhrer. „Vor rund zehn Jahren lagen die Kosten für eine solche Analyse bei fast einer Million Euro. Heute betragen die Laborkosten für eine vollständige Genomanalyse nur noch zwischen 300 und 1000 Euro. Diese drastische Senkung der Kosten hat die Technologie so erschwinglich gemacht, dass sie nun einem Großteil der Bevölkerung zugänglich ist.“

Fazit: Prävention durch personalisierte Medizin

Die Wochen zwischen dem Welt-Herz-Tag und dem Welt-Schlaganfall-Tag bieten eine wichtige Gelegenheit, das Bewusstsein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu stärken und die Bedeutung einer gezielten Prävention zu betonen. Durch individualisierte Therapien, wie sie dank pharmakogenetischer Tests möglich sind, kann die Behandlung optimal auf die Bedürfnisse jedes Patienten abgestimmt werden. Dies verbessert nicht nur die Wirksamkeit der Medikation, sondern erhöht auch die Sicherheit und minimiert das Risiko von Nebenwirkungen, was einen entscheidenden Beitrag zur Prävention leistet.

 

Für detailliertere Informationen, Interviews oder Presseanfragen steht Ihnen Angelique Sturmlechner unter der Telefonnummer +43 664 4110176 gerne zur Verfügung.

Über Permedio:

Permedio ist ein Gesundheitszentrum für personalisierte Medizin mit Sitz Neunkirchen, Niederösterreich.  Es besteht aus einem Labor für genetische und epigenetischen Analysen, einer Gruppenpraxis für Innere Medizin und einem medizinischem Trainingszentrum. Permedio verfolgt das Ziel, Menschen ein längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen, indem innovative Services angeboten werden. Der Fokus erstreckt sich über sämtliche Bereiche von Permedio, wobei das Hauptaugenmerk auf einem speziellen Segment der Schulmedizin liegt, das zwar wissenschaftlich fundiert ist, jedoch noch nicht den Weg in die Krankenhäuser und Ordinationen gefunden hat – insbesondere im Bereich der Genetik und Epigenetik. Permedio nutzt den MedikamenteCheck, um die individuelle DNA zu analysieren und so die Wirksamkeit von Medikamenten, mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen für jeden Patienten präzise zu bestimmen. Als Mitglied der Geschäftsführung leitet Dr. Stefan Wöhrer gemeinsam mit Katharina Schneider das Unternehmen Permedio Internatinal GmbH.

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